72 Stunden - Tag 2 und 3

Nachdem der Außenbereich fertig war, war die Renovierung des Aufenthaltsraumes an der Reihe. Das hieß vor allem: Streichen, Streichen und nochmals Streichen:

Die Decke war leider etwas hartnäckiger, als wir glaubten, und so waren wir am Abend immer noch nicht fertig mit Ausmalen.

Dafür ging's dann am letzten Tag umso schneller voran:

Kurz vor 20 Uhr war dann alles geschafft und wir reif für eine Massage.

Fazit: Wenn man bedenkt, dass alle Projekte mit 0 Euro Budget auskommen mussten, ist es echt eine beachtliche Leistung, was da teilweise auf die Beine gestellt wurde.
Wir haben für unser Projekt ca. 350 Euro an Sachspenden von Firmen geschnorrt - ohne dem wär unser Vorhaben nicht möglich gewesen!
Alles in Allem 72 Stunden voller Arbeit, Schweiß, Verzweiflung und vor allem: Spaß und Teamarbeit.
Und ich glaub', dass Ergebnis kann sich echt sehen lassen!

72 Stunden - und ich bin live dabei!

"72 Stunden ohne Kompromiss ist die größte Jugendsozialaktion Österreichs. Zeitgleich in ganz Österreich werden mehr als 5000 Jugendliche in 350 einzelnen Projekten zeigen, dass viele helfende Hände in nur 72 Stunden Großartiges bewirken können. "

In Oberösterreich versuchen 56 Projekt-Teams mit insgesamt 600 Jugendlichen, ein Projekt in 72h auf die Beine zu stellen - um somit die Welt ein kleines Stück besser zu machen.
Heute fiel der Startschuss und ich war natürlich auch in einem Team mit dabei. Unser Projekt: Renovierung des SV-Traktes. (eine Art WG-Wohnung, die der kj gehört und Schlafplätze für bis zu 20 Personen bietet)

Erster Punkt auf der ToDo-Liste:
Hinter dem Haus haben sich Unmengen an Blättern und Ästen angesammelt, die über die Jahrzehnte zu Kompost zerfallen sind. Kompost ist zwar ne super Sache, wenn er nur nicht gerade 30 Zentimeter hoch liegt und das Wasser dadurch nicht mehr abrinnen kann. Das gefällt der Hausmauer natürlich gar nicht, und das hat sie auch mit nassen Schimmelflecken auf der anderen Seite deutlich gezeigt. Also: Den ganzen Mist wegschaufeln. 5 Stunden, 20 Schubkarren voller Mist und 20 Blasen an den Händen später war er dann abgetragen, und wir fünf völlig am Ende.

Denn schon allein das Umdrehen in dieser engen "Schlucht" war eine logistische Herausforderung.
(Der Haken im Bild hat einer Kollegin übrigens ein wunderschönes Cut auf die Stirn gezaubert)

Aber keine Zeit zum Ausruhen:

Punkt 2 auf der Liste ruft!
Das Flachdach ist völlig mit Moos überwuchert, weshalb sich auch hier das Wasser staut - mit demselben Effekt wie an der Hausmauer. Also: Rauf auf's Dach und runter mit dem Moos. Keine Ahnung, wie soviel von dem grünen Zeug auf ein Hausdach passt, denn das müssen ja schon Tonnen gewesen sein. Aber nach gut 2 Stunden hat das Moos den Kürzeren gezogen und wir sind als Sieger vom Dach gekommen. Nun türmt sich das Moos auf einem riesigen Haufen unter dem Dach und keiner weiß, wohin damit. Wir hoffen einfach alle auf die kleinen Zwerge, die das Zeug in der Nacht abholen, wenn keiner hinsieht.



Dann noch Pläne für die nächsten 2 Tage geschmiedet und jetzt sitz ich mit mega-Muskelkater vorm PC. Zu tun ist noch einiges: Neues Dach rauf, Dachluke in die Decke montieren, Ausmalen und, und, und.

Also: Praktikum bei der kj kann echt abwechslungsreich sein =)
Ich war jedenfalls sehr froh darüber, einen Tag mal nicht im Büro sitzen zu müssen. Und ein wenig körperliche Arbeit soll ja auch nicht schaden. (auch, wenn es sich gerade sehr danach anfühlt)

Sponsoren vs. SponsorInnen

Wie schon gesagt, soll ich diese Seite neu machen.
Gestern hatten wir die erste Sitzung deswegen und weil die Leute von der kj alle ziemlich gender-vernarrt sind, haben sie gemeint, ich soll das "Sponsoren" im Menü auf "SponsorInnen" umändern.
"BITTE WAS wollt ihr??" dachte ich und glaubte zuerst an einen Scherz. Aber das Lachen ist mir schnell vergangen, als ich merkte, dass sie das wirklich ernst meinen.
Also sagte Ihnen, dass ich das schon sehr übertrieben finde und ich mich bis zum bitteren Ende weigern werde, "SponsorInnen" auf eine von mir erstellte Homepage zu schreiben.

Nun ja...seit der Besprechung haben wir jetzt viele, sehr amüsante Diskussionen über Sponsoren und SponsorInnen geführt:
Es ging darum, ob das Wort überhaupt existiert; dass hinter einem Sponsor ja eigentlich eine Firma steht, die weder männlich noch weiblich ist; dass ich "SponsorInnen" noch nie irgendwo gelesen habe usw.
Aber keine Chance - sie beharren auf der weiblichen Form. Die weiblichen Sponsoren sollen sich ja schließlich nicht benachteiligt fühlen (....)

Ich hab's im neuen Screendesign-Vorschlag jetzt auf "Sponsoring" geändert - ich glaub, das ist ein guter Kompromiss. Bin schon gespannt auf die Reaktionen =)

Ich will jetzt aber trotzdem nicht allein mit meiner Meinung dastehen. Was sagt ihr dazu?
SponsorInnen - übertrieben oder nicht?
Freu mich auf comments!

Fotos vom Linzer Dom

Heute Vormittag hab ich mich auf den Weg gemacht zum Linzer Dom, um ein paar Fotos für mein neues Projekt zu schießen.

Achja...übrigens...das neue Projekt:
Diese Seite soll ich neu gestalten.
Naja...viel kann ja nicht mehr schiefgehn =)

Auf dem Weg dorthin dachte ich mir, ich könnte doch gleich die Gelegenheit nutzen und ein paar HDR-Fotos schießen.

Achja...übrigens...hdr...kurze Vorgeschichte:
Ein neues Hobby von mir, das ich vor kurzem entdeckt habe.
Dabei werden mind. 3 Fotos von einem Motiv mit unterschiedlichen Belichtungszeiten (link) gemacht. Die Einzelbilder werden dann am PC digital zu einem Bild zusammengerechnet und ergeben ein Bild mit 32bit Farbtiefe, sehr hohem Kontrast und endlosen Bearbeitungs-möglichkeiten.

Wo war ich? Aja...genau...im Dom. Ich schieße also jede Menge Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten und mache mich wieder auf den Weg ins Büro. Dort angekommen setz ich mich gleich zum PC und füge die Einzelbilder zusammen.
"whow...sieht cool aus" hab ich mir gedacht, als ich das Ergebnis gesehen habe.
(Guckst du HIER und HIER)

Und da ich gerade Zeit hatte, hab ich etwas herumgespielt und die Bilder bearbeitet.
"whow...sieht seeehr cool aus" hab ich mir gedacht, als ich das Ergebnis gesehen habe.
(Guckst du HIER und HIER)

Und HIER ein Vergleichsbild mit den 3 Versionen des Bildes.

Also kleiner Tipp für alle, die eine Spiegelreflexkamera ihr eigen nennen dürfen: HDR-Fotografie unbedingt mal ausprobieren! Ist relativ einfach zu erlernen und die Ergebnisse sind meist sehr beeindruckend!

Koffein-Überdosis und VERFLUCHTE BUGS

Nach einem Monat voller Programmieren hab ich gestern endlich die ersten usability-Tests durchgeführt. Als Testpersonen mussten meine Arbeitskollegen herhalten. 
Das Ergebnis der ersten Tests hat mich selbst ziemlich überrascht: Es hat wirklich was gebracht! Gleich nach den ersten zwei Testern sind mir ein paar gravierende usability-Fehler aufgefallen. Also gleich ausgebessert und weitere Tests durchgeführt. Durch diese weitere Fehler gefunden - wieder ausgebessert.
Die Tests waren echt spannend und eine willkommene Abwechslung.

Am Abend hab ich den fertigen Shop dann in einer Sitzung offiziell vorgestellt und ausgezeichnetes Feedback erhalten! Schön ist das, wenn man nach langer, harter Arbeit so gelobt wird =)

Heute morgen kam ich ins Büro, hab meinen zweiten, morgendlichen Kaffee geschlürft und überlegt, welches Projekt ich als nächstes anreißen soll.
Hab dann aber schnell gemerkt, dass ich noch viel zu müde bin, um so weitreichende Entscheidungen zu treffen. Also auf in die Mensa und RedBull gekauft. Nach diesem konnte ich dann endlich einigermaßen klar denken und ich begann meine Überlegungen wieder von vorne.
Nach 10 Minuten war ich schon knapp vor einer Entscheidung, als jemand an die Tür klopfte. Nach einem netten "ja?" öffnete sich die Tür und die Raumpflegerin (Putzfrau darf man ja nicht mehr sagen) kam herein.
"Ich hab mir aus versehen einen großen, starken Kaffee gemacht, wollte aber nur einen leichten. Wollen Sie ihn vielleicht haben?"
Zu einem frisch gemahlenen, heißen, wohlriechenden Kaffee konnte ich natürlich unmöglich nein sagen und nahm die Tasse dankend entgegen.
Nachdem ich auch diese Tasse geleert hatte, musst ich auch schon wieder in die nächste Sitzung: Nämlich am Klo.
Als ich zurück ins Büro ging, merkte ich schon an meinen zittrigen Händen und dem leicht hüpfenden Gang, dass 3 starke Kaffee und 1 RedBull innerhalb von 2 Stunden doch etwas zuviel waren.
Also erstmal eine Rauchpause, um wieder runterzukommen.

Nach diesem gesunden Start in den Tag hab ich nochmals kurz meinen Shop geöffnet...zwecks Erfolgserlebnis, Glücksgefühlen und so Zeugs. Aber statt Glücksgefühlen hab ich was ganz anderes entdeckt...einen kleinen, aber feinen Bug in der Suchfunktion: Man konnte nicht in Kategorien suchen, die Umlaute enthalten!
Was soll denn die Scheiße jetzt???? Warum ist mir das nicht aufgefallen, bevor das Projekt abgeschlossen war?
Naja...hilft alles nichts: Den restlichen Vormittag habe ich damit verbracht, die Ursache des Fehlers zu suchen. Gefunden habe ich sie so gegen 14 Uhr. Und vor 10 Minuten hab ich es endlich geschafft, den Fehler zu beheben.

So...nach einem derart erfolgreichen Tag hab ich es mir echt verdient, eine halbe Stunde früher heimzugehn.
ciao

i proudly present...

... the kj-webshop!

http://www.kj-ooe.at/shop_neu/

Ich werd diesmal keine Statistik aufstellen, denn das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. nur soviel: Es war verdammt viel Arbeit - und nicht nur 1x war ich knapp davor, meinen Laptop in hohem Bogen aus dem Fenster zu werfen.
Ich konnte zwar auf dem vorigen Projekt - der WebPraxis - aufbauen, aber das Shop-System hat mir trotzdem ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Vor allem die Bilder haben mich lange Zeit beschäftigt. Warum muss so ein Shop auch unbedingt Bilder haben - hä?

Der nächste Schritt wird jetzt ein kleiner usability-Test sein. Schließlich brauch ich ja Material für die Bakk-Arbeit. Ich hab ja noch keinen Plan, worüber ich die schreiben soll, aber usability-Tests machen sich da glaub ich immer gut =)

Übrigens mal ein Foto von meinem Arbeitsplatz:

Tja was gibt's sonst Neues? Nicht viel...inzwischen ist Alltag eingekehrt im Praktikums-Leben. Was ich am Praktikum bis jetzt am meisten schätze, ist die Zeit nach der Arbeit. Also um halb sechs heimkommen und einfach NICHTS, was noch zu tun wäre. Keine Projekte, keine Aufgaben, kein Stress, kein gar nichts.
Ok...meinen Nebenjob habe ich nachwievor, aber das beschränkt sich zurzeit auf ca. fünf Stunden pro Woche.

Gestern "musste" ich meine Liebste zum ersten mal mit Blumen und Pralinen überraschen. Ich hab nämlich bereits zum 100sten mal vergessen, ihr ihre Monatskarte für Bim+Bus zurückzugeben, die ich mir hin und wieder ausborge. Und genau an diesem Tag dachte sich der liebe Kontrolleur, dass es doch lustig wäre, sie zu kontrollieren.
Daraufhin hab ich nur einen ziemlich, ziemlich bösen Anruf von ihr erhalten und dann den ganzen Tag nichts mehr von ihr gehört.
Ein klares Zeichen: Nur Blumen und Schoki können mich aus dieser verzwickten Situation retten.
Das haben sie dann auch - nur die Karte werd ich mir wohl nie wieder ausborgen dürfen =(

Zum Abschluss noch ein paar kurze Worte zur Lachnummer des Jahres...äh...Nationalratswahl mein ich natürlich.
Was bitte ist los mit 43% der jugendlichen Wähler????
Hat euch die Emo- und Krocha-Welle den letzten Funken Verstand geraubt?
Oder um es mit den Worten der Politiker zu sagen: Schuld sind bestimmt Drogen, Komasaufen und Killerspiele.


PHP vorbei? Denkste!

Da freut man sich, weil man das PHP-Projekt endlich abgeschlossen hat und keine Zeile von dem blöden Code mehr schreiben muss und dann? Dann kommst jemand und macht alle Freude zu nichte.

Das geplante Wiki wird vorerst auf Eis gelegt, weil sie bemerkt haben, dass sie selbst nicht genau wissen, wofür es eigentlich eingesetzt werden soll. Und solange sie das nicht wissen, werd' ich auch nicht damit anfangen.

Dafür soll ich jetzt einen webshop programmieren.

...wenn's weiter nichts ist...

Werbung