Festplatten lieben Kälte

Ich hab in den letzten Tagen was Wichtiges gelernt:

Festplatten lieben Temperaturen unterm Gefrierpunkt!

Meine Eltern kamen völlig verzweifelt mit ihrer Laptop-Festplatte zu mir und wollten, dass ich die Dateien sichere. Der Laptop lässt sich nämlich nicht mehr hochfahren.
"Kann doch nicht so schwer sein", dachte ich mir und kaufte gleich mal einen Adapter, um die Platte per USB an meinen Computer anzuschließen.
Also Festplatte angeschlossen, Arbeitsplatz geöffnet --> aufgehängt
nochmal angeschlossen, Arbeitsplatz geöffnet --> aufgehängt
nochmal angeschlossen, Arbeitsplatz geöffnet --> aufgehängt --> eingesehen, dass wohl ein mechanischer Defekt vorliegt.

Enttäuscht berichtete ich meinen Eltern, dass man bei einem mechanischen Fehler nicht mehr viel machen kann - außer, die Platte einer Datenrettungsfirma zu übergeben und mal schnell um die €800 Euro für die Sicherung bezahlen.
Ich durchkämmte aber trotzdem nochmals das Internet nach Hinweisen, ob man das vl. selbst reparieren könnte.
Und was lese ich auf einer Seite? Man soll die Festplatte ein paar Stunden luftdicht verpackt in den Gefrierschrank legen, dann rausnehmen und schnell Dateien sichern, solange sie noch kalt ist. In manchen Fällen soll das angeblich helfen.

"So ein Blödsinn" dachte ich mir, wollte aber trotzdem nichts unversucht lassen. Also Platte ins Gefrierfach und gewartet. Nach 3 Stunden wieder rausgenommen und an den PC angeschlossen.
Ich konnte es kaum glauben, als sie plötzlich anspring und die Dateien auf dem Bildschirm sichtbar wurden! Doch während dem Sichern der Dateien wurde die Platte wieder zu warm --> aufgehängt.

Nächster Versuch: Mit dem Laptop vor das Gefrierfach setzen und die Platte im Fach lassen während dem Sichern. Und siehe da: Die Festplatte funktionierte einwandfrei und ich konnte ALLE Dateien sichern!!

Also: Bevor man ein haufen Geld ausgibt, um verloren geglaubte Daten retten zu lassen: Einfach mal die Platte einfrieren!

Erstes Projekt abgeschlossen

So nach 7 Tagen harter Arbeit hab ich bereits das erste der 4 geplanten Projekte abgeschlossen: die PHP-Plattform ist fertig:
http://www.kj-ooe.at/webpraxis

(die Plattform geht erst im Jänner in Betrieb, deshalb ist sie bis jetzt nur mit ein paar Test-Daten befüllt. Später sollen bis zu 1000 Einträge und Dateien damit verwaltet werden...der Zivi, der die eintragen muss, tut mir jetzt schon leid)

Kleines Resumeé:

Investierte Stunden:

  • 58

Benötigter Kaffee:

  • 21 Tassen

Gerauchte Zigaretten:

  • viel zuviele, um noch mitzählen zu können.

Gelernt:

  • Eine Suchfunktion in PHP zu programmieren. (über 180 Code-Zeilen!!!)
  • Den Webserver bereits am Beginn des Projektes checken. Ich hab die Plattform erst heute auf den richtigen Server geladen und ein paar böse Überraschungen erlebt.
  • Sicherungskopie des Projektes anlegen, bevor man mit dem Refactoring beginnt. Auch da schaut man blöd aus der Wäsche, wenn plötzlich zwei Funktionen á ca. 50 Code-Zeilen flöten gehen.
  • Regelmäßiger Kontakt mit dem Auftraggeber. Nichts ist nerviger, als in ein bereits fertiges System nachträglich noch zusätzliche Funktionen einbauen zu müssen.

 

Mein nächstes Projekt:
Aufsetzen eines Wiki-Systems für die Kommunikation innerhalb der KJ Oberösterreich. Ich bin gerade am Testen von zwei verschiedenen Wiki-Tools, um herauszufinden, welches davon besser geeignet ist.
Zur Auswahl steht das altbekannte OpenSource-Projekt MediaWiki und das kommerzielle Gegenstück Confluence .
Beide haben natürlich ihre Vor- und Nachteile, was die Entscheidung auch nicht einfacher macht.
Ich hab deshalb für nächsten Dienstag gleich die nächste Besprechung einberufen, um eine detaillierte Anforderungsanalyse zu machen. Bis dahin hab ich genug Zeit, die zwei Systeme gründlichst zu untersuchen.
Ich kann mir zwar durchaus interessantere Arbeit vorstellen, aber ansonsten gibt es leider bis Dienstag nichts zu tun...

Google

472 Google-Suchanfragen in den letzten 3 Tagen (geschätzt)

470 mal davon hab ich versucht, PHP-Probleme mit Google zu lösen.

1 mal nach dem Speiseplan unserer Mensa gegoogelt. (und gleich gebookmarked)

1 mal aus Spaß meinen eigenen Namen ("if google doesn't find you, you don't exist" )

 

Fazit: Google hat sich für mich in den letzten Tagen zu einem der wichtigsten Werkzeuge entwickelt. Egal aus welchem Grund PHP wieder mal stresst - Google weiß zu helfen.


Also DANKE liebes Google, dass du mich immer wieder rausholst, wenn ich bis zum Hals in irgendwelchen PHP-Problemen stecke. 

Hirngatsch

Seit 3 Tagen sitze ich nun im Büro und tippe Zeile für Zeile PHP-Code in meinen Laptop.
Das Ganze geht auch ganz gut voran...doch nach 8 Stunden Arbeit bin ich so erledigt, dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann und nur noch zusammenhangloses Zeugs aus meinem Mund kommt.

Dauerhaftes programmieren behindert "normales" Denken und verwandelt das Hirn zu Gatsch.

Einzige Abhilfe gegen dieses Problem:
if ($time >= 17:00)
    format brain

Also ein kräftiger Brain-reset am Abend.

...soweit meine Theorie =)

Das PHP-Projekt befindet sich aber gottseidank schon wieder fast im End-Stadium (LINK) und wird morgen von (m)einer Sekretärin auf Herz und Nieren durchgetestet....ich bin gespannt!

Ansonsten hab ich glaub ich mit demselben Problem zu kämpfen wie die meisten meiner Kollegen auch: Dem Aufstehen am frühen Morgen.
6:30 ist einfach viel zu früh nach so langen Ferien. Doch nach zwei Tassen Kaffee extra strong in der Arbeit kommt mein Körper langsam wieder in Schwung.

So...mehr gibt's im Moment nicht mehr zu erzählen. Werd mich heute noch mit ein paar Freunden in Linz treffen, um gemeinsames Brain-reset zu betreiben =)

Der "erste" Kontakt

Hab gerade meinen ersten Arbeitstag hinter mich gebracht.

Es war eigentlich alles genauso wie erwartet:
Jede Menge bekannte Gesichter und nette Leute, ausgezeichnete Arbeitsatmosphäre, guter Kaffee, gutes Essen und viel PHP =)
Seit meinem Zivildienst dort hat sich anscheinend nicht viel geändert.

Mein erstes Projekt, mit dem ich betreut wurde:
Es soll eine kleine PHP-Plattform entstehen, auf der der Admin verschiedene Dokumente mit einigen Zusatz-Informationen (Kategorie, Tags usw...) hochladen kann.
Der User kann diese Dokumente dann ansehen und downloaden, bzw. mit einer Such-Funktion auch nach bestimmten keywords suchen.
Wir haben dafür mal 3 Wochen Arbeitszeit eingeplant. Doch heute ging's (warum auch immer) sehr gut voran - deshalb wird das Projekt voraussichtlich nur noch einige Tage in Anspruch nehmen.
Die Suchfunktion bereitet noch etwas Probleme...aber das werd ich auch noch irgendwie hinkriegen.

Ansonsten nicht viel Neues:
Der Erkältung (durch die blöde Klimaanlage im Flugzeug) hab ich mittlerweile gezeigt, wer der Herr über meinen Körper ist.
Sweety macht gerade einen Mal-Urlaub mit ihrer Mum in der Toskana.
Und mir stehen nun 4 einsame Nächte bevor.

Salzburg + Irland: Reisebericht

We are back!
Das waren wohl die aufregensten, chaotischsten, aber auch schönsten Tage, die ich mit meiner Liebsten bis jetzt erlebt habe.
Aber fangen wir von vorne an:

Tag I (15.08.2008):
Unser Flug sollte zwar erst am nächsten Tag in Salzburg gehen, wir sind aber schon einen Tag früher gefahren, um mit Mel ihren Geburtstag zu feiern.
Fazit: Netter, betrunkener Abend mit netten, betrunkenen Menschen =)
Übernachtet haben wir auf Mels Couch im Studentenheim, das im Sommer als Hotel dient.

Tag II (16.08.2008):
Wir haben uns vorgenommen, diesen Nachmittag Salzburg etwas zu erkunden. Begonnen haben wir damit mit einem Spaziergang durch die überbevölkerte Getreidegasse. Anschließend einen leckeren Tee im „Afro Kaffee “ getrunken. Sehr interessantes Kaffee…sämtliche Deko , Lampenschirme usw. waren aus Müll hergestellt. Danach gab’s einen anstrengenden Marsch auf den Mönchsberg, um das Museum der Moderne zu besuchen. „Sound and Vision“ hieß die Ausstellung. Selten hab ich 6 Euro Eintritt so sinnfrei verschwendet. Also absolut keine Empfehlung für diese Ausstellung…außer, man liebt moderne Kunst.
Dann ging’s auch schon ab zum Flughafen. Um 21:50 sollte der Flieger abheben. Wie sich aber schnell herausstellte, hatte er aber Verspätung. Als er kurz vor elf Uhr immer noch nicht gelandet war, war schnell klar: Das wird heute nichts mehr! Denn ab 23:00 dürfen in Salzburg keine Flugzeuge mehr starten. Ziemlich genervt standen wir nun vor der Entscheidung: Übernachtung am Flughafen, oder wieder zurück ins Hotel. Wir entschieden uns für Zweiteres und verbrachten eine weitere Nacht im Studentenheim.

Tag III (17.08.2008):
Diesmal saßen wir pünktlich um 10:30 im Flugzeug…also über 12 Stunden verspätet. Nach reibungslosem, zweieinhalb stündigen Flug sind wir dann endlich in Dublin angekommen. Beim Aussteigen gleich mal die erste Überraschung: Es war warm und regnete nicht =) …doch das Glück sollte leider nicht von Dauer sein. Wir sind dann Ewigkeiten durch den riesigen Flughafen gelatscht, um unser Gepäck abzuholen und durch die „Sicherheitskontrolle“ zu gelangen. (die bestand aus einem flüchtigen Blick in den Pass).
Danach rein in den (natürlich zweistöckigen) Bus und Richtung O’Connell Street im Zentrum von Dublin gefahren. Dort warteten wir nun auf Angi (die nette Person, bei der wir die paar Tage übernachten durften). Eine Stunde später kam sie dann auch und wir machten uns auf zu ihrem Haus. Auf dem Weg dorthin mussten wir uns gleich mit einigen irischen Eigenheiten vertraut machen:
Das Busnetz ist zwar sehr gut ausgebaut, so etwas wie Fahrpläne gibt es aber nicht. Auch die meisten Haltestellen sind nicht beschriftet - nur ein kleines Schild weist auf eine Haltestelle hin . Man wartet also an der Haltestelle, bis ein Bus kommt. Kommt dann ein Bus, muss man ihn – wie beim Taxi – herbeiwinken. Ansonsten fährt er einfach an dir vorbei =). Beim Einsteigen muss man das Fahrgeld in Münzen und genau abgezählt bereit haben. Das wirft man dann in so einen Schacht beim Fahrer, sagt ihm, wieviel man reingeworfen hat und man bekommt das entsprechende Ticket. Beim Aussteigen nicht vergessen, sich beim Fahrer mit einem kurzen „thanks“ zu bedanken.
Weiters sind Fußgängerampeln in Irland nur ungefähre Richtlinien. Das heißt, bei Grün kann man einfach rübergehen, bei Rot sollte man vorher kurz schauen und dann rübergehen. Dann gab's noch Gelb...das hieß ungefähr: ein flüchtiger Blick, dann gehen.
Und die für uns schlimmste Eigenheit Irlands: Die Preise! So ziemlich alles ist um mind. 50% teurer als bei uns.
Als wir das Gepäck in Angi’s Haus abgelegt hatten, folgte die nächste Überraschung: Das Haus war in einem…naja…sagen wir mal nicht so gutem Zustand. Der Boden war klebrig, überall lag Müll herum, die Tapeten waren scheußlich, das Bad war voller Schimmel usw. Aber gut…was soll man sagen, wenn man gratis darin wohnen darf.
Wir sind dann wieder zurückgefahren ins Zentrum, um die irische Pub-Kultur kennenzulernen. Zwei davon haben wir besucht, 4 Guinness hab ich getrunken (€4,50 pro Pint), bevor wir todmüde die Heimreise antraten.
Nächste Überraschung in Angi’s Haus: Unser Bett (geschätzt 70cm breit) stand mitten im Wohnzimmer, in dem ihre WG-Kollegen gerne bis spät in die Nacht fernschauten oder Parties schmissen. Also beste Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Irgendwann sind wir aber dann doch eingeschlafen. Mussten wir auch, denn es stand ein harter Tag bevor:

Tag IV (18.08.2008):
Früh aufgestanden, denn wir hatten einiges vor heute: Rundfahrt mit dem Touri-Bus und Fahrt an die Küste.
Wir haben uns entschlossen, beim Mäci zu frühstücken. Aus dem einfachen Grund, weil wir erstens mit dem typischen, irischen Frühstück nicht zurechtkamen, zweitens, weil die Preise dafür für unsere Verhältnisse viel zu teuer waren. (ca. €10 für ein Frühstück).
Danach starteten wir eine Rundfahrt durch Dublin mit dem Sightseeing-Bus. Sehr nette Sache das Ganze: Man bekam Kopfhörer, über die man alles in der eigenen Sprache erklärt bekam. An jeder Station konnte man aussteigen, sich umsehen und einfach in den nächsten Bus wieder einsteigen. (Die fuhren im Abstand von 10 min den ganzen Tag lang)
Aus Zeitgründen sind wir aber nur an einer Station (St. Stephens Green ) ausgestiegen. (Eine der größten Park-Anlagen in Europa).
Nach einem leckeren Mittagessen (traditionelle Sandwiches) machten wir uns auf den Weg nach Howth – ein kleines Dorf an der Küste. Wieder mal bereitete uns das Bussystem Probleme. Durch die fehlenden Fahrpläne war nämlich schwer rauszukriegen, wo und wie weit die Buse fahren. Außerdem war die Verständigung mit den Fahrern schwierig. Das irische Englisch ist nämlich echt sehr schwer zu verstehen. Nach über einer Stunde Busfahrt haben wir es dann aber doch geschafft und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Genauso hatte ich mir Irland immer vorgestellt: Segelschiffe, Leuchttürme, Klippen, Fischer und viel Grün. Wir entschlossen uns, einen kleinen Spaziergang auf die Klippen zu machen, genossen dort ein Weilchen den Ausblick und fuhren dann (wieder mit Bus-Problemen) zurück nach Dublin.
Zurück im Haus wollten wir die nächsten zwei Tage organisieren. Der Plan war: Mit dem Bus auf die Westseite von Irland nach Galway, von dort aus zu den berühmten Cliffs of Moher, dann bei einem Couchsurfer übernachten, am nächsten Tag Galway unsicher machen und dann wieder zurück nach Dublin. Leider konnten wir in der kurzen Zeit keinen Couchsurfer auftreiben, deshalb fanden wir eine gute Alternative: Ein Unternehmen bot 1-Tages-Ausflüge zu den Cliffs of Moher und den „Burren“ (mehr dazu später) an. Nachdem das Kreditkarten-Problem gelöst war (wir selbst hatten die zur Buchung erforderliche Kreditkarte nicht…deshalb DANKE Brunni!!!)  freuten wir uns schon riesig auf übermorgen, wo die Reise losgehen sollte. Ein bisschen mulmig war uns schon zumute, weil das Unternehmen nicht gerade den seriösesten Eindruck machte und wir immerhin €70 Euro pro Person für den Ausflug bezahlt hatten.
Nach weiteren Einschlafschwierigkeiten wegen dem Fernseher sind wir dann doch wieder irgendwann eingeschlafen.

Tag V (19.08.2008):
Da unser geplanter 2-Tages-Ausflug zu den Cliffs of Moher nun doch nur einen Tag dauert, hatten wir heute Zeit zum Ausschlafen und uns Dublin einmal in Ruhe anzuschauen.
Gegen Mittag gingen wir los, um etwas Essbares aufzutreiben. Da wir gerne etwas unter €10 essen wollten, war das aber gar nicht so einfach! Nach einer Stunde Suche haben wir dann aber eine Bar gefunden, wo’s Mittagessen um € 9,60 gab. (Burger+Cola)
Nach diesem Festmahl gingen wir los zum Trinity College : Das größte College Dublins, das schon viele berühmte Persönlichkeiten wie zB Oscar Wilde hervorgebracht hat. Doch wir interessierten uns vor Allem für das Herzstück des College: Die Bibliothek und das „Book of Kells“. 
Das Book of Kells wurde im 7. Jahrhundert von Mönchen verfasst. Es enthält die vier Evangelien und unglaublich detaillierte Bilder und Zeichnungen . Man kann sich eine Seite eine Stunde lang ansehen und hat immer noch nicht alle Details entdeckt – sehr beeindruckend! Die riesige Bibliothek hat uns dann aber fast noch mehr beeindruckt. 200.000 Bücher allein in dem Raum, den wir gesehen haben. Insgesamt gibt es 3 Millionen Bücher, aufgeteilt auf 6 Gebäude. Unglaublich wertvolle Schriften von Galileo, Newton und Co gab es hier zu sehen. Alle Bücher so alt, dass sie beim Umblättern wahrscheinlich zu Staub zerfallen würden. Es herrschte einfach eine unglaubliche Stimmung in diesem Raum.
So – nach diesem Erlebnis wollten wir noch das Wachs-Museum besuchen. Wie sich dann herausstellte, existiert das aber gar nicht mehr! Es blieb also bei einem langen, aber sehr schönen Spaziergang durch Dublin.
Wir haben dann noch etwas für den nächsten Tag eingekauft und sind dann wieder nachhause gefahren.
Die üblichen Probleme beim Einschlafen…

Tag VI (20.08.2008):
Aufstehen nach 5 Stunden Schlaf um 5 Uhr früh. Schnell gefrühstückt, zusammengepackt und dann ging’s auch schon los zur Bushaltestelle. Wir waren dann schon etwas zu früh um halb 7 im Zentrum, der Reisebus kam nämlich erst um 7 Uhr. Aber egal – Hauptsache er kam! Ich hatte nämlich schon große Zweifel, was diese Reise anging. Im vollen Bus ging’s dann also los Richtung Westküste. Nach 2 kurzen Zwischenstopps an einer Emo (!!!)-Tankstelle und in Limerick war es dann soweit: Wir waren endlich bei den Cliffs of Moher! !! Ich brauchte erst mal ein paar Minuten um zu kapieren, dass das, was ich da sehe nicht bloß ein bewegtes Bild ist, sondern die Wirklichkeit! Die Klippen ragten über 200 Meter aus dem Meer heraus, unten tobte die Brandung und wir standen einfach nur da und staunten. Leider kam nach einer halben Stunde dichter Nebel auf, sodass von den Klippen nur noch wenig zu sehen war. Aber nicht so schlimm – immerhin hatten wir nur eine Stunde Zeit, bevor die Reise weiterging.  Und zwar zu den „Burren“. Das ist eine bizarre Fels-Landschaft, die vor Millionen von Jahren während einer Eiszeit entstanden ist. Seitdem hat der Regen die Felsen zu erstaunlichen Gebilden geformt. An der Küste fällt die Steinlandschaft dann steil ins Meer ab. Leider nur 20 min Aufenthalt dort – immerhin mussten wir auch wieder zurück nach Dublin.
Nach anstrengender Fahrt kamen wir um halb 8 dort auch wieder an.
Wir trafen uns in der Stadt noch mit Angi auf ein letztes Guinness und Club-Sandwich (sehr zu empfehlen), um dann erneut todmüde nachhause zu fahren. Tja…nur diesmal hatten 7 irische Männer aus Galway (nahezu unmöglich, ihr "Englisch" zu verstehen) das Wohnzimmer für sich entdeckt. Es lief Borat im Fernsehen und es floss jede Menge Bier. Blöd nur, dass es inzwischen fast Mitternacht war und wir am nächsten Tag wieder um 5 Uhr aufstehen mussten. Aber inzwischen hatten wir ja schon Übung darin und so klappte auch das.

Tag VII (21.08.2008):
Wieder aufstehen um 5 Uhr, wieder in denselben Bus Richtung Zentrum gestiegen.
Dann umsteigen in den Bus zum Flughafen.
Diesmal lief mit dem Flug aber alles glatt – wir hoben pünktlich ab und haben im Flugzeug etwas Schlaf nachgeholt. Um 13 Uhr sind wir dann in Salzburg angekommen. Kurzes Mittagessen, dann gleich in den Zug Richtung Linz. Nach 11 Stunden Reise konnten wir dann endlich wieder die Wohnungstür aufsperren.

 

Fazit:

Einfach ein wahnsinns Erlebnis! So viele Eindrücke in so kurzer Zeit waren schon fast zuviel für uns.
Wir haben uns vorgenommen, bei unserer nächsten Reise etwas mehr zu planen. Wir kamen ja nur mit einem Reiseführer bestückt in Irland an und haben unsere Ausflüge immer erst am Vortag geplant – was zu einigen Komplikationen führte.

Ansonsten kann ich jedem nur Empfehlen, dieses wundervolle Land einmal zu besuchen!!

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Geburtstag

...hatte ich gestern.
Schön war's!
Danke an alle für die Glückwünsche!

Und jetzt zieh' dich warm an, Irland - WIR KOMMEN!!!!

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